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Entstehung der Aktion „Kastration wildlebender Katzen“
Seit einigen Jahren versuchen wir verstärkt die Öffentlichkeit über die Problematik der unkontrollierten Vermehrung bei wildlebenden Katzen zu informieren. Vielen ist sicherlich die sogenannte „Katzenpyramide“ bekannt, sie kann ansonsten auf der Startseite unserer Homepage auch noch einmal betrachtet werden. Diese Darstellung zeigt eine Berechnung, nach der es ein Pärchen innerhalb von 10 Jahren auf den stattlichen Bestand von weit über 1 Million Tieren bringen kann. Wohlgemerkt: rechnerisch!
In 2007 dann kam es zum Kontakt mit einem Betrieb im Gewerbepark Hemmingstedt, bei der wir um Unterstützung bei einem Problem mit wilden Katzen auf dem Bebtriebsgelände gebeten wurden. In Zusammenarbeit mit einigen Mitarbeitern, koordiniert durch eine ehrenamtliche Tierheimmitarbeiterin, wurden dann über einen längeren Zeitraum mehrere verwilderte Katzen eingefangen und auf Kosten des betroffenen Betriebes kastriert. Uns wurde anlässlich einer Spendenübergabe nach einer Veranstaltung eine Art Aufwandsentschädigung gezahlt, die wir dann als Startkapital auf unser neu eingerichtetes „Kastrationskonto“ einzahlten. Über die Homepage und auf Veranstaltungen im Tierheim wiesen wir ab dann verstärkt auf unsere neue Aktion und das Spendenkonto hin.
Von diesem Konto wurden dann in der nächsten Zeit immer einmal eine Kastration bezahlt oder auch Personen mit geringem Einkommen bei Katzenkastrationen unterstützt. Dies lief dann überwiegend in Abstimmung mit den Ordnungsämtern der mit uns zusammenarbeitenden Gemeinden. Aufgrund des eingeschränkten Kapitals aus den zweckgebundenen Spenden war es eine begrenzte und schleppend verlaufende Aktion, die von uns schon fast wieder hätte aufgegeben werden müssen.
In 2009 dann trat die Geschäftsführung eines großen Bitumenwerkes in Brunsbüttel an uns heran und bat um Beratung im Umgang mit den dort mittlerweile vermehrt auftretenden Katzen. Nach einigen ausführlichen und sehr konstruktiven Gesprächen wurde beschlossen, gemeinsam eine Kastrationsaktion an den sich auf dem Werksgelände befindlichen Katzen durchzuführen. Eine Kostenübernahme durch das Werk wurde vereinbart und ein ehrenamtlicher Tierschutzbeauftragter für diese Maßnahme als Beauftragter des Tierschutzvereins benannt.
Dieser Tierschutzbeauftragte arbeitet seitdem mit speziell für diese Aufgabe benannte Mitarbeiter des TOTAL-Bitumenwerkes in Brunsbüttel zusammen und sorgt für die Umsetzung der abgestimmten Maßnahmen. Dazu gehört neben der Kastration auch die ungefährdete Unterbringung auf dem Werksgelände oder die vorübergehende Betreuung frisch kastrierter Tiere.
Nachdem ein Großteil der abgesprochenen Aktionen abgeschlossen war, wurde eine großzügige Aufwandsentschädigung auf das Kastrationskonto eingezahlt, später folgte auch noch eine weitere Spende durch das TOTAL-Bitumenwerk Brunsbüttel, so dass wir in 2010 auch wieder verstärkt in verschiedenen Gemeinden im Kreis tätig werden konnten.
Für diese besondere Unterstützung bedankt sich der Vorstand nochmals auch im Namen aller Mitglieder des Vereins bei der Geschäftsführung und den Mitarbeitern der TOTAL Deutschland GmbH in Brunsbüttel.
Wir freuen uns, dass die Kastrationsaktionen auch von einzelnen Ordnungsämtern im Kreis wahrgenommen werden und es schon zu erfolgreicher Zusammenarbeit führte.
Leider ist aber auch irgendwann das am besten gefüllte Konto leer. Deshalb haben wir auch den deutschen Tierschutzbund um finanzielle Unterstützung zur weiteren Durchführung der Kastrationsaktionsaktion gebeten und von dort eine Förderung für die Maßnahmen erhalten.
Aufgrund des sich langsam einstellenden Erfolges und dank der gelegentlich auch großzügigen Spenden auf das „Kastrationskonto“ werden wir diese Aktion so lange wie möglich fortführen.
Der Tierschutzverein Dithmarschen e.V. hat eigens ein Spendenkonto bei der Sparkasse Westholstein eröffnet:
Konto 846 898 07 BLZ 222 500 20
Wenn Sie im Feld „Verwendungszweck“ der Spendenüberweisung Ihren Namen angeben, wird dieser und der damit verbundene Spendeneingang auf dieser Homepage unter der Rubrik Spenden veröffentlicht
Informationen zur Umsetzung der Aktion erhalten Sie auf Anfrage beim Vorstand des Tierschutzvereines im Einzelgespräch unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände, um einen eventuellen Missbrauch bei der Verwendung der Gelder auszuschließen. Eine Bestätigung der Umstände durch das zuständige Ordnungsamt ist dabei sehr hilfreich.
Weitere Berichte über einige erfolgte Maßnahmen finden Sie unter Aktion
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 |  |  |  |  | Tierschutzverein Dithmarschen e.V. | tierschutzverein.dithmarschen@online.de |  |  |  |
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